Gottesdienstordnung

der Pfarrei St. Laurentius Bimbach 

mit St. Vitus u St. Elisabeth Lütterz

und St. Jakobus Malkes



Gottesdienstzeiten  der Kapellenmessen

in der Schnepfenkapelle und in der Marienkapelle


 
Pfarrkirche St. Laurentius Bimbach

Geschichte der Pfarrkirche

Nach einer Landschenkung des Bimbacher Adelsgeschlechtes durch Konrad von Bimbach wurde 1320 die Pfarrei Bimbach errichtet. Die erste Bimbacher Kirche, über deren Erbauungsjahr nichts bekannt ist, dürfte wohl die Burgkapelle gewesen sein. 1339 wurde ein neuer Hochaltar konsekriert. Seit 1419 gilt St. Laurentius als Patron des Gotteshauses.
Die alte Bimbacher Kirche aus dem Mittelalter hatte sich für die wachsende Dorfbevölkerung als zu klein erwiesen und wurde aus diesem Grund 1840 abgerissen. Nur der beeindruckende 32m hohe Wehrturm mit geknicktem Spitzhelm blieb erhalten. Der viergeschossige romanische Glockenturm stammt aus dem 13./14. Jahrhundert. Um die Kirche ist die Mauer des früheren Wehrfriedhofs zum großen Teil erhalten.
Nach 5 Jahren Bauzeit wurde die jetzige Pfarrkirche am 28.08.1845 eingeweiht. Sie ist ein schmuckloser Rechteckbau (27,25 m lang und 13,00 m breit) von Fensterachsen mit unverputztem Bruchsteinmauerwerk.

Das Kircheninnere

Hauptaltar 
Hauptaltar

Das Kircheninnere ist als Saal mit Spiegeldecke klassizistisch ausgestattet. Das Altarblatt des Hochaltars – ein großes Ölgemälde – stellt das Martyrium des hl. Sebastian dar, der auch zweiter Kirchenpatron ist. Die beiden Seitenaltäre haben in Rundbogennischen zwischen korinthischen Säulen links eine barocke Holzplastik der Gottesmutter mit Kind und rechts eine Holzfigur des hl. Laurentius aus der Erbauungszeit. Ebenfalls aus dieser Zeit stammt die schlichte Kanzel mit Heilig-Geist-Taube. Ein Taufstein mit achtseitigem Becken auf profilierten Fuß und hohem Holzdeckel befindet sich im vorderen Teil des Gotteshauses.

hl. Laurentius 
hl. Laurentius
hl. Mutter Gottes 
hl. Mutter Gottes
 

Die Wände zieren mehrere Holzplastiken aus verschiedenen Jahrhunderten: St. Bonifatius, hl. Familie, St. Franziskus, St. Aloysius, die schmerzhafte Mutter Maria (Pietá), St. Wendelin und St. Elisabeth von Thüringen.

Der holzgeschnitzte Kreuzweg ist eine Arbeit von Ermil Happel, Wüstensachsen (1954). Die Empore ruht auf vier Holzsäulen. Die 1988 von der Firma Klais, Bonn, erbaute Orgel mit 24 Registern hat einen schönen Orgelprospekt von der Orgelbausippe Oestreich aus Bimbach, welche zu den bedeutenden deutschen Orgelbauern gehört. Im Jahre 1842 begann Adam Joseph Oestreich mit dem Neubau der Orgel, doch starb er kurz darauf. Sein jüngerer Bruder Augustin vollendete die Orgel. Von dieser Orgel ist leider nur noch das kunstvolle Gehäuse vorhanden.
Im Turm hängt eine Viergeläute mit den Schlagtönen d, fis, a, h: Salvatorglocke, Laurentiusglocke, Marienglocke und Bonifatiusglocke.

 
 
 

Frauenchor Bimbach

 

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