Gottesdienstordnung

der Pfarrei St. Laurentius Bimbach 

mit St. Vitus u St. Elisabeth Lütterz

und St. Jakobus Malkes



Gottesdienstzeiten  der Kapellenmessen

in der Schnepfenkapelle und in der Marienkapelle


 
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Erstkommunionfeier in Bimbach


13 Kindergesichter strahlten am vergangenen Sonntag mit der Sonne um die Wette. Es waren “13 Töne“, die sich mit dem Empfang der 1. Heiligen Kommunion in Gottes Lebensmelodie einbringen möchten. Wie schon im Vorstellungsgottesdienst im Januar d. J. stand natürlich auch in der Erstkommunionmesse das Motto “Wir sind Gottes Melodie“ ganz im Vordergrund und zog sich von Beginn an durch die festliche Feier. Die Kinder baten Gott darum, ihnen zu helfen, im Takt zu bleiben und seinen Rhythmus, den er ihnen auf ihrem Lebensweg vorgibt, mithalten zu können. Pfarrer Hünermund erklärte ihnen, dass sie heute, ähnlich wie bei ihrer Taufe, im weißen Gewand und mit Kerze zur Kirche gekommen sind. Damals hatten ihre Eltern und Paten stellvertretend den Glauben für sie bekannt und das Versprechen abgegeben, sie im Glauben zu erziehen. Nun dürften sie zum ersten Mal selbst in aller Öffentlichkeit ihren Glauben bekennen und dem Bösen widersagen. Er ging in seiner Ansprache auf das vorher gehörte Johannesevangelium ein. Johannes schreibt, wie die Jünger nach dem Tod Jesu beisammen saßen und dieser in ihrer Mitte erschien.

Thomas, einer der Jünger, war nicht dabei und sagte auf die Erzählung der anderen, dass er dies nicht glaube, wenn er nicht Jesu Wunden in den Händen, Füßen und seiner Seite sehen würde. Acht Tage darauf waren er und die Jünger wieder versammelt, als Jesus erneut in ihre Mitte kam. Nun, da er Jesus und seine Wunden gesehen hatte, glaubte Thomas, doch Jesus sagte zu ihm: „Weil du mich gesehen hast, glaubst du, selig sind, die nicht sehen und doch glauben!“ Auch die Kommunionkinder haben in ihrer Vorbereitungszeit viel von Jesus gehört, ihn aber nicht gesehen und dennoch bekennen sie ihren Glauben in dem Empfang der Erstkommunion. Pfarrer Hünermund wünschte ihnen, dass sie sich auch weiterhin im lebendigen Glauben an Jesus durch ihre jeweils eigene Lebensmelodie tragen lassen. Zur Gabenbereitung durften die Kinder den Tisch des Herrn mit decken, zu dem sie im Anschluss das erste Mal auch eingeladen waren.