Gottesdienstordnung

der Pfarrei St. Laurentius Bimbach 

mit St. Vitus u St. Elisabeth Lütterz

und St. Jakobus Malkes


Neureglung der Gottesdienstzeiten 

in der Pfarrei St. Laurentius Bimbach 

mit St. Vitus u St. Elisabeth Lütterz

und St. Jakobus Malkes


Gottesdienstzeiten  der Kapellenmessen

in der Schnepfenkapelle und in der Marienkapelle


 

Pfarrfest in Bimbach am Sonntag, den 11.08.2019

Am vergangenen Sonntag feierte Bimbach sein traditionelles Pfarrfest anl. des Patroziniums des Hl. Laurentius. Mit einem Familiengottesdienst, der den Titel MITEINANDER glauben, feiern, danken….trug, konnte der Tag nicht besser beginnen und so stand er ganz im Zeichen der Gemeinschaft in unserer Kirche und unserer Gemeinde. Wir beteten darum, in unserer Gemeinde und auch darüber hinaus, nicht den Blick füreinander zu verlieren, für andere da zu sein, so, wie es auch der Heilige Laurentius getan hat.

Im Predigtanspiel wurden einige gut bekannte Emojis/Smilies mit Worten wie Oase, Ehrenamt, Zusammenhalt und Lachen in Verbindung gebracht und damit allen gedankt, die sich in unserer Gemeinde für viele Dinge einsetzen, um junge wie auch ältere Menschen neben den Sorgen des alltäglichen Lebens immer wieder für die Sache Jesu zu begeistern. Für die Sache Jesu begeistern auch in gewisser Weise unsere Messdiener-Gruppenleiter die Ministranten, die mal kürzer, mal schon länger ihren Dienst am Altar tun. Dieses ehrenamtliche Engagement, jüngere Messdiener an die Hand zu nehmen, damit sie in ihre Aufgabe hineinwachsen, oder die älteren darin zu bestärken, weiter zu machen, da “die Großen“ auch immens wichtig sind, ist größtenteils der Verdienst der Gruppenleiter. Aus diesem Grund wurden sie, stellvertretend auch für alle bisherigen Gruppenleiter, am Sonntag während der Messe nach vorne gebeten, damit diese Arbeit für die Gottesdienstbesucher einmal “ein Gesicht“ bekommt.

Pfarrer Hartel überreichte ein Geschenk und dankte ihnen für ihre ehrenamtliche und wichtige Mitarbeit. Gleichzeitig dürfen wir acht Kinder aus dem diesjährigen Kommunionjahrgang als neue Ministranten begrüßen, die ebenfalls von drei Gruppenleiterinnen im Vorhinein vorbereitet wurden.

Die älteren Messdiener wurden, je nach “Dienstjahren“, umgestuft und dürfen ab sofort, jeweils der Zugehörigkeit entsprechend, andere Kreuze tragen. Einen, der in den vergangenen zwei Jahren u. a. viel mit den Kommunionkindern und Messdienern zusammen gearbeitet hat, mussten wir am Sonntag leider verabschieden. Stefan Schönberner hat zum 01.08.2019, gemeinsam mit seiner Frau, seinen Dienstort als Gemeindereferent in die Pfarrei St. Lullus nach Hersfeld gewechselt. Pfarrer Hartel dankte Herrn Schönberner für seine Arbeit hier in Bimbach und Großenlüder und wünschte ihm für seine neuen Aufgaben alles Gute und viel Erfolg. An den Dank und die guten Wünsche für Herrn Schönberner schlossen sich die Messdiener mit einem Präsent ebenfalls an. Auch unsere FSJ-lerin des vergangenen Jahres, Frau Anna Himmelmann, wurde von Pfarrer Hartel mit Dank und Anerkennung ihrer Arbeit, besonders in unserer Kindertagesstätte Kinderarche Kunterbunt, in einen neuen Lebensabschnitt, der Erzieherinnenausbildung, verabschiedet. Eines durfte dann zum Schluss nicht fehlen, das Laurentiuslied, das dann von der Gemeinde lautstark und mit Freude gesungen wurde. Damit endete ein schöner und feierlicher Familiengottesdienst im Rahmen des Bimbacher Pfarrfestes 2019.

Im Anschluss waren alle zum Fest in und um das Bürgerhaus bei bestem Festwetter eingeladen.

Hochfest des Leibes und Blutes Christi Fronleichnam

Auch am Fronleichnamstag war uns, entgegen einiger Vorhersagen, das Wetter wohl gesonnen, und so konnten die Festmesse auf dem Schulhof und auch die Flurprozession durch Bimbach wie geplant stattfinden. “Der Leib Jesu ist das, was wir heute feiern“, so begann Pfarrer Hünermund seine kurze Predigtansprache. “Jesus ist bei uns, Jesus ist hier“. Und um das am Hochfest Fronleichnam zu feiern, waren viele Gläubige, darunter auch zahlreiche Kinder und Jugendliche, gekommen. Auch die vier Altäre, die wieder in gewohnter Weise aufwendig und blumig gestaltet waren, luden uns alle ein, Gott für seine Schöpfung zu danken und auch immer wieder daran zu arbeiten, diese zu erhalten. Besonders der Altar am Feuerwehrhaus hatte das Thema Schöpfung im gelegten Bild aufgegriffen, um auch noch einmal auf die kurz vorher stattgefundene 72 Stunden-Aktion hinzuweisen, die sich ebenfalls in ihrer Bistumsweiten Aktion mit dem Leitwort „Die Welt bei uns vor Ort ein Stückchen besser machen“ beschäftigte.

MARIENFEIER mit Schwester Karin-Maria in der Bimbacher Marienkapelle

Gerne haben wir das Angebot der Schönstatt-Schwestern angenommen, eine gestaltete Marienfeier hier in Bimbach zu feiern.

Am Montag, den 17.06.2019 kam Schwester Karin-Maria mit vollen Taschen, darin zwei Pilgerheiligtümer, wobei eins davon ohne Bild/leer war. Warum, sollten wir während der Andacht erfahren. Wir beteten zur Gottesmutter als Christusträgerin und Christusbringerin durch alle Zeit. Viele Anliegen nahmen wir mit ins Gebet und in die Lieder, eigene, für unsere Familien sowie für die Verantwortlichen in Politik, Gesellschaft, der Kirche und den Gemeinden. Schwester Karin-Maria bat uns, für unseren neuen Bischof Dr. Gerber, der der Schönstattgemeinschaft sehr verbunden ist, auf vorbereitete Zettel persönliche Botschaften und Wünsche zu schreiben. Diese werden im Moment bei vielen Gelegenheiten erbeten und gesammelt und dann am Sonntag, den 25.08.2019, dem Tag des Kapellenfestes in Dietershausen, an dem Bischof Dr. Gerber abends anwesend sein wird, ihm übergeben. Die Box mit den Zetteln stellte Schwester Karin-Maria im Anschluss symbolisch in den leeren Pilgerheiligtum-rahmen, denn, wie ein leerer Rahmen ohne Bild ist die Kirche, ist das Evangelium, wenn es nicht Menschen gibt, die die Frohe Botschaft glaubend annehmen, daraus leben und die Freude an Gott ausstrahlen….

Hl. Messe und Prozession am Bitt-Montag, 27.05.2019, in und um die Marienkapelle

Hochfest Christi Himmelfahrt am Donnerstag, den 30.05.2019

Sowohl der Bitt-Montag als auch das Hochfest Christi Himmelfahrt haben in unserer Pfarrgemeinde wieder gezeigt, dass Kirchenfeste und die damit verbundenen guten alten Traditionen nach wie vor Bestand haben. Am Montag, den 27.05.2019 feierten wir anl. der Bittwoche die Hl. Messe um 19.00 Uhr in der Marienkapelle.

Während der Messe verzogen sich die dicken Wolken am Himmel, so dass uns im Anschluss auch die Prozession zur Herz-Jesu-Statue möglich war. An zwei Stationen, an denen wir gemeinsam beteten und auch den Wettersegen erhielten, schloss sich der dritte Halt an der Herz-Jesu-Statue in der Marienstraße an.

Auch dort verweilten wir noch zu einem kurzen Gebet und waren im Anschluss noch recht herzlich zu einem Beisammensein an der Statue mit einem Umtrunk eingeladen. Dieser wird vom Pfarrgemeinderat organisiert und dankenswerter Weise jedes Jahr von den Anwohnern rund um die Statue mit unterstützt.

Danke an dieser Stelle auch dem Küster für das Vorbereiten und den Messdienern für ihren Dienst sowie den Gottesdienst- und Prozessionsteilnehmern, die durch ihr zahlreiches Kommen einmal mehr gezeigt haben, wie wichtig ihnen dieser Bitt-Montag ist.

Am vergangenen Donnerstag zogen wir dann wieder nach der Festmesse um 09.00 Uhr durch die Straßen Bimbachs anl. des Hochfestes Christi Himmelfahrt.

Mit der zuverlässigen Straßenabsicherung durch die Bimbacher Feuerwehr sowie mit der musikalischen Begleitung einer großen Gruppe des Bimbacher Musikvereins waren wir bei sehr guten Wetterbedingungen mit dem Allerheiligsten in unserer Mitte auf dem Weg.

Wie immer begleiteten auch in diesem Jahr die diesjährigen Kommunionkinder die Prozession. Schon früh am Morgen waren wieder zahlreiche fleißige Helfer am Wirken, um die Altäre am Feuerwehrhaus, an der Grundschule, am Schnepfenweg/Ecke Oestreichstraße und am Ehrenmal her zu richten.


 
 

72 Stunden-Aktion 2019 in Bimbach


Nach fünf Jahren fand zum dritten Mal in der Geschichte die bundesweite 72 Stunden-Aktion statt.  In der Zeit vom 23.05. bis 26.05. waren Helden der Zukunft in Bimbach unterwegs. Mit einer gemeinsamen Eröffnung in der Pfarrkirche am Donnerstag, den 23.05 um 17.07 Uhr starteten ca. 20 junge Menschen in die Sozialaktion. Am Freitag informierten sich die Jugendlichen zu den Themen Klimawandel, Umweltverschmutzung durch Plastikmüll, Insektensterben und unsere weitere Zukunft. Gemeinsam wurde überlegt, wie man Plastikmüll reduzieren und der Umwelt etwas Gutes tun kann, und daran anschließend wurde die erste Idee umgesetzt, indem in und um Bimbach Müll gesammelt wurde. Unterstützung bekamen wir beim Sammeln durch die Kinderfeuerwehr „Löschzwerge“. Am Samstag bauten die Jugendlichen Insektenhotels, upcycelten Einwegpaletten zu Blumenkästen und stellten umweltfreundliches Waschmittel her.

Die Heilige Messe am Sonntagmorgen wurde durch die Teilnehmer der Aktion vorbereitet und gestaltet. Unter dem Motto „Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft raubt!“ wollten die Jugendlichen der Gemeinde klar machen, wie wichtig das Thema Umweltschutz für das Leben auf dieser Erde ist. Im Anschluss veranstaltete die Aktionsgruppe einen Tag der offenen Tür im Feuerwehrhaus. Neben einer leckeren Bratwurst und Getränken konnte man sich über alle Themen informieren und die Insektenhotels, Paletten und das Waschmittel erwerben. Umweltschutz ist ein wichtiges Thema, welches uns alle angeht und wofür wir alle etwas tun müssen. Diese Botschaft wollten die Jugendlichen an die Besucher weitergeben und ihnen Ideen vorstellen. Es wurde auf den Klimawandel aufmerksam gemacht. Alle Einnahmen werden zu 100% an den NABU Fulda und Künzell e.V. gespendet.

Eigentlich konnte man an dem Einladungsplakat zum Familiengottesdienst am vergangenen Sonntag schon erkennen, warum der Titel: “Eine Mutter mit sechs Händen“ so gut zum Muttertag passte.

Spätestens aber nach dem schwungvollen Begrüßungslied unserer Kinder der KITA Kinderarche Kunterbunt “Singt mit mir ein Dankeschön“ und einigen passenden Texten, in denen die Kinder alle Dinge, die sie mit ihrer MAMA in Verbindung bringen, in Reimform auswendig und liebevoll zum Besten gaben, erkannte jede, wem dieser Familiengottesdienst in Form des Dankes, der Erwähnung und der damit verbundenen Wertschätzung gewidmet war.

Was eine Mutter im tagtäglichen Leben alles für ihre Lieben tut, wurde im Predigtanspiel deutlich gemacht. Nachdem ein großer Korb hereingetragen worden war, durften einige Kinder diesen ausräumen, und jeder dieser Gegenstände (Bügeleisen, Kochtopf, Putzeimer, Einkaufstasche etc.) wurde sofort in Verbindung zur eigenen Mutter gebracht.

Damit wir auch im Alltag öfters daran denken, was die Mutter alles Gutes tut, standen kleine rote Herzchen bereit, von denen sich jeder am Ende des Gottesdienstes eins mitnehmen durfte. Es soll immer daran erinnern, dass nicht alles als selbstverständlich angesehen und auch ein DANKE sicher immer mal wieder ausgesprochen werden sollte. Auch Pfarrer Hünermund wies in seinen anschließenden Worten noch einmal auf die wichtige Rolle der Mutter hin. Von Maria, der Mutter Jesu, bis hin zu jeder einzelnen Mutter, die am Sonntag in der Kirche anwesend war. In den Kyrierufen und auch den Fürbitten baten wir für alle, die sich um Menschen kümmern, aber auch darum, dass wir rechtzeitig bemerken, wenn sie die Last der Verantwortung nicht mehr tragen können.

Einladung zum Familiengottesdienst am 12. Mai 2019 um 9.30 Uhr

____________________________________________________________________________________________


Frühschicht in der Fastenzeit am 03.04.2019

Sowohl mit der diesjährigen Frühschicht als auch mit dem Kreuzweg nach Kleinheiligkreuz “tauchten“ wir intensiv in die Leidensgeschichte Jesu ein. “Noch ehe der Hahn kräht…..“, dieser Einladung waren viele am frühen Mittwochmorgen gefolgt, und alle wurden bereits auf dem Weg zur Kirche vom Hahn der umliegenden Nachbarschaft lauthals begrüßt. Die aufgebaute Szene vor dem Altar gab das damalige Geschehen im Hof des Hauses des Hohenpriesters wider, in dem Petrus eine seiner bittersten Stunden erlebte.

Auf Drängen der Leute, die sich ebenfalls im Hof des Hohenpriesters befanden, leugnete Petrus dreimal hintereinander, ein Anhänger Jesu zu sein. Mit dem Krähen des Hahns erinnerte sich Petrus an die Ankündigung Jesu, der die Verleumdung beim Abendmahl bereits vorausgesagt hatte, und weinte bitterlich, da er seine Schuld erkannte. Wie sieht das mit uns aus? Können wir uns unsere eigene Schuld eingestehen? Versuchen wir nicht allzu oft, die Schuld von uns zu weisen und jemand anderen dafür verantwortlich zu machen? Jesus hat gewusst, dass Petrus sich so verhalten wird und hat ihn und auch Judas, der ihn verraten hat, trotzdem zum Letzten Abendmahl dazu gebeten. Jesus weiß auch, dass wir sündigen, ihn in gewissen Lebenssituationen vielleicht sogar auch verraten oder verleugnen, in uns selbst und anderen gegenüber, und trotzdem lädt er uns immer wieder zur Eucharistie ein, um Vergebung zu finden und einen Neuanfang zu starten. Auch der Hahn, der genau in dem Moment, als Petrus gesündigt hatte, krähte, wurde noch einmal näher betrachtet. Die Christen kennen den Hahn auch als Symbol. Der Hahn auf dem Kirchturm.

Ist er etwa “Sündenanzeiger“ oder gut geeignet als “Wettervorhersager“???   NEIN!! Schon bei den Römern diente er als Symbol für die Sonne, die morgens aufgeht. Wenn der Hahn kräht, beginnt ein neuer Tag und es wird hell. Ein neuer Tag der Güte Gottes beginnt, so auch wieder am diesjährigen Ostertag, an dem das Krähen des Hahnes die Auferstehung Jesu verkünden wird….

KREUZWEG nach KLEINHEILIGKREUZ

KREUZWEG nach KLEINHEILIGKREUZ

am Sonntag, 07.04.2019

“Wir beten für alle Kreuzträger auf der ganzen Welt“

 

Auch während des zweistündigen Kreuzweges von der Schnepfenkapelle nach

Kleinheiligkreuz am vergangenen Sonntag wurden wir immer wieder dazu eingeladen, die einzelnen Stationen auf unser heutiges Leben zu übertragen. Dazu gaben uns die Mitglieder des Pastoralkreises immer wieder Impulse und Gedanken mit auf den Weg. Jede einzelne Station wurde während des Laufens bei bestem Wetter mit passenden Fragen und Anregungen zum eigenen Nachdenken “durchleuchtet“.

“Jesus nimmt das Kreuz auf seine Schultern“…. das Kreuz auch mit unseren Sünden und Fehlern. Er trägt das Leid der Menschen, er trägt unsere Schuld.

“Jesus fällt zum ersten Mal unter dem Kreuz“… und alle sahen zu, misshandelten und drückten ihn nieder…. Keiner hat ihm geholfen. Helfen wir, wenn wir Leid und Hilflosigkeit sehen oder schauen und wir weg und denken, es wird schon jemand kommen, der hilft…..?

“Jesus begegnet seiner Mutter“….. Maria, seine Mutter, ist bei ihm bis zum Schluss. Sie leidet mit ihm und unter den Umständen, wie er gequält wird. Stehen wir als Eltern, Väter und Mütter für unsere Kinder in jeder Situation ein?

Versuchen wir, die Familie zu jeder Zeit zu unterstützen und zusammen zu halten?

“Simon von Zyrene hilft Jesus das Kreuz tragen“…. Er kam vom Feld, müde und abgearbeitet, und hat Jesus geholfen. Einer trage des Anderen Last.

Nehmen wir Anteil an den Sorgen und Nöten unserer Mitmenschen und versuchen, Last abzunehmen….?

So versuchten sicherlich einige beim Laufen durch die Natur, die ein oder andere Frage für sich zu beantworten und somit den Kreuzweg Jesu auch ein Stück weit “lebensnah“ mit zu gehen.

Familiengottesdienst am 17.02.2019

“Selig = glücklich!“ - “Glücklich = selig!“

 

Die Überschrift des Familiengottesdienstes am vergangenen Sonntag hatte etwas, das großes Interesse auslöste, denn es waren viele gekommen, um zu erfahren, ob man selig ist, wenn man Glück empfindet oder glücklich ist, wenn man Seligkeit verspürt. Schon der Lesungstext und das Evangelium vom Tag berichteten uns, dass wir glücklich sein können, uns auch in traurigen und mutlosen Situationen auf Gott verlassen zu können. "Gesegnet der Mensch, der auf den Herrn vertraut und dessen Hoffnung der Herr ist…" Im Predigtanspiel kamen nacheinander drei Personen nach vorne, traurig und mit hängenden Schultern. Sie fühlten sich erschöpft, leer, übergangen und armselig.

Eine Stimme sprach: "Selig, die arm sind vor Gott, denn ihnen gehört das Himmelreich". Sogleich gingen der Kopf und die Schultern der traurigen Person nach oben und man konnte sie lachen sehen. Auch die zweite Person klagte in gebeugter Körperhaltung ihr Leid, sie hatte keine sozialen Kontakte mehr und alle Gespräche und Begegnungen waren eine Last. Wieder kam die Stimme und sagte: "Selig, die traurig sind, denn sie werden getröstet." Danach blühte die zweite Person sichtlich auf und drehte sich in alle Richtungen, um Kontakt zu suchen. Die dritte Person klagte ebenfalls, nicht akzeptiert zu werden und nur funktionieren und parieren zu müssen. Das mache sehr wütend. Wieder kam die Stimme und sagte: "Selig, die keine Gewalt anwenden, denn sie werden das Land erben." Alle stellten gemeinsam fest, dass ein gutes Wort, Anerkennung und gegenseitige Ermutigung und Wertschätzung eine Seligpreisung ist, die Kraft zum Leben gibt.

Auch Pfarrer Hünermund griff die Begriffe Glück und Seligpreisung in seinen anschl. Worten noch mal auf und machte deutlich, dass viele Dinge, die wir uns schaffen, da wir meinen, damit glücklich zu sein, wie Wasser sind, das man in ein Sieb schüttet. Das wahre Glück ist Gott, und wenn wir nach dem Tod unseren Weg bei ihm fortsetzen, dann fängt die Seligpreisung an. Auch in den Fürbitten wurden noch einmal Begriffe wie Barmherzigkeit, Nächstenliebe, Gerechtigkeit und Toleranz aufgegriffen, und wir beteten und dankten für alle Menschen, die sich für andere einsetzen und helfen, wo Menschen traurig, arm und hilflos sind.

Dem Glück, einen Partner an der Seite zu haben, mit dem man gemeinsam und verlässlich durchs Leben gehen kann, kam an diesem Sonntag, dem der Valentinstag am Donnerstag vorangegangen war, im Anschluss an den Familiengottesdienst noch eine besondere Bedeutung zu. Alle Paare waren zur Einzelsegnung eingeladen, die sehr gut angenommen wurde. Danke an alle, die den Familiengottesdienst vorbereitet und gestaltet haben, der musikalischen Begleitung, den Kommunionkindern, die uns bei den Fürbitten unterstützt haben, sowie den "drei Personen", die anschaulich verkörpert haben, wie Gott uns auch in jeglicher Notlage wieder "aufrichtet".

Weihnachten 2018 in Bimbach, Malkes und Lütterz

 

Auch im vergangenen Jahr durften wir das Weihnachtsfest und den Jahresabschluss mit vielen schönen, festlichen, besinnlichen aber auch stillen Momenten in St. Laurentius Bimbach und den Filialen feiern. Viele hatten sich im Vorfeld wieder sehr viel Mühe gegeben, dass das Fest in allen drei Kirchen ansprechend und feierlich begangen werden konnte. Die Krippen und Weihnachtsbäume wurden aufgebaut und dekoriert, die Kirchen festlich geschmückt.

Das Krippenspiel noch ein letztes Mal geprobt, und auch die Messdiener wollten durch ihr Kommen zu den Proben zeigen, dass es ihnen wichtig ist, dass alles gut abläuft.

Auch zum Jahresabschluss waren wieder treue Mitwirkende integriert, den Tag des Ewigen Gebetes wie gewohnt zu gestalten und zu ermöglichen, dass eine Anbetung vor dem Allerheiligsten im gemeinsamen Gebet sowie in Stille möglich ist.

 
 
 
 
1 / 10
 

Familiengottesdienst am Christkönigssonntag

“Wir sind alle Königskinder“

 

König Schönheit, König Geld, König Karriere und Erfolg, König Idole, all

das sind “selbst ernannte“ Könige, die uns Menschen heute scheinbar “beherrschen“. Doch wer ist für uns gläubige Christen der eigentliche König? Dieser Frage sind wir am Sonntag im Familiengottesdienst einmal nachgegangen. Zu Beginn stellten 4 Jugendliche die oben genannten “Könige“ vor und versicherten den Gottesdienstbesuchern glaubwürdig, dass sie die eigentlichen KINGS sind.

Wer Geld hat, schön ist, Karriere macht oder Idolen nacheifert, um einer von ihnen zu werden, hat gewonnen und steht ganz oben, so ihre Aussage. Dies machten sie symbolisch deutlich, indem sie sich eine Krone aufsetzten. Doch

die Besinnung kam im Kyrie, und sie sprachen die Kyriebitten, die beinhalteten,  dass nur wer liebt schön und wer teilt reich ist, wer sich für andere einsetzt und wer seine Fähigkeiten und Talente richtig fördert auf dem richtigen Weg ist, ein “Star“ zu sein.

Sie baten Gott, ihnen dabei zu helfen, immer den richtigen Weg zu ihm zu finden, und nahmen währenddessen ihre Kronen wieder ab.

Pfarrer Hünermund griff anschließend das Thema König auf und fragte die Kinder, ob ihm jemand behilflich sein könnte, zu klären, wie JESUS mit dem Wort König in Verbindung zu bringen ist. Sofort meldete sich ein uns allen bekanntes, immer wissbegieriges Kind namens Laurentia. Sie wollte Pfarrer Hünermund gerne behilflich sein. Gemeinsam klärten sie, warum das Wort König so gar nicht zum irdischen Leben von Jesus passte. Er wurde in einem Stall geboren und lebte in keinem Schloss. Er traf sich meistens mit armen und kranken Menschen statt mit reichen und vornehmen. Er besaß auch keine goldene Krone. Aber, so erklärte Pfarrer Hünermund, seine Herrschaft hat keinen zeitlichen Anfang und kein Ende, und er ist für alle Menschen auf der ganzen Welt da. Er hat für alle Zeit den Tod besiegt. Jesus hat uns ein Lebenskonzept an die Hand gegeben, wie ein richtiger König, der für sein Volk nur das Beste will. Jesus ist ein König des Friedens, der Liebe, der Güte, der Menschenfreundlichkeit, und wir sind seine (Königs)-Kinder.

Bei diesem Wort kam Laurentia ganz ins Schwärmen. Welches Mädchen träumt nicht davon, eine Prinzessin zu sein, aber Königskind würde sich ja noch vieieieiel schöner anhören. Als kleines Dankeschön dafür, dass Laurentia sich gleich mutig gemeldet hatte, schenkte Pfarrer Hünermund ihr eine goldene Stanzkarte, aus der man sich eine Krone basteln kann. Diese durften sich im Anschluss an die Hl. Messe alle Königskinder mitnehmen. Mit einer schönen Meditation, die noch einmal deutlich machte, was Jesus von allen heutigen selbst ernannten Königen unterscheidet, endete ein eindrucksvoller Familiengottesdienst, aus dem viele Königskinder, vielleicht sogar etwas nachdenklich, nach Hause gingen.


Firmfeier in St. Laurentius Bimbach am Samstag, den 10.11.2018

Vier Gruppen mit insgesamt 42 Firmbewerbern haben sich seit Mai 2018 regelmäßig getroffen, um sich auf den Empfang des Firmsakramentes vorzubereiten. Fragen und Themen wie “Warum lässt Gott Leid zu?“, “Christ(us) im Alltag“, “Schuld loswerden und Versöhnung erfahren“ oder “Sakramente: Eucharistie - Gott wirkt heute“ wurden in den einzelnen Gruppen in Form von Katechesen mit den Jugendlichen und deren Katecheten erarbeitet und besprochen. Diese Vorbereitungszeit sollte den jugendlichen Firmbewerbern eine Hilfe sein, um die Bedeutung des Firmsakramentes besser zu verstehen und Gott auf diesem Weg ein großes Stück näher zu kommen. Ein gemeinsames Wochenende, der Besuch eines ökumenischen Gottesdienstes, der Firmpatenabend, ein Vortreffen mit dem Firmspender im Fuldaer Dom etc. gehörten ebenfalls zu der spannenden Zeit der Vorbereitung. Am Samstag, den 10.11.2018 war es nun soweit und mit dem Firmspender Prof. Dr. Kathrein, Pfarrer Joachim Hartel, Pfarrer Till Hünermund sowie Diakon Wojtek Gofryk begann um 09.30 Uhr die Firmmesse in unserer festlich geschmückten Pfarrkirche. Seine Predigt begann Domdechant Prof. Dr. Kathrein mit der Anrede: “Liebe junge Christen….“ Er erinnerte sie, dass, nachdem ihre Eltern und Paten damals die Entscheidung für ihre Taufe übernommen haben, sie sich dieses Mal selbst in Freiheit zu entscheiden hatten, ob sie gefirmt werden möchten oder nicht. In der Lebensphase, in der sie sich momentan befinden, gebe es noch so manche Entscheidung, die sie für ihr zukünftiges Leben selbst treffen müssen. Manches ändere sich, man lerne neue Menschen kennen, und der Lebensschwerpunkt verlagere sich evtl. durch Ausbildung, Studium etc. Um all das meistern zu können, wird ihnen in der Firmung eine weitere Gabe, die Gabe des Hl. Geistes, für ihr Leben im Glauben dazu geschenkt. Er ist Beistand, Helfer, Begleiter und zugleich Anwalt, den man herbeirufen kann, wenn man Hilfe braucht. Ob sich der Geist in ihrem Leben auswirkt, entscheiden die Jugendlichen selbst, jeder hat den Schlüssel dafür eigens in der Hand. Prof. Kathrein bat sie, den Glauben nicht nur für bestimmte Tage im Jahr zu reservieren, in der Hektik dieser Zeit brauchten die Menschen eine Verortung - eine geistige Heimat. Mit emotionalen und eindringlichen Worten bat er die Firmbewerber, noch einmal in einem Moment der Stille innezuhalten und sich ganz persönlich auf den Schritt zur Firmung vorzubereiten, der dann folgte. Feierlich, instrumental und mit Gesang untermalt, empfingen alle 42 Jugendlichen im Anschluss das Sakrament der Firmung in Begleitung ihrer jeweiligen Firmpaten. Dafür, dass Prof. Kathrein nach Bimbach zur Firmung gekommen war, bedankten sich zwei neu Gefirmte am Ende der Hl. Messe im Namen aller persönlich bei ihm und überreichten ein Präsent mit allerlei Köstlichkeiten.

Erntedank-Familiengottesdienst am Sonntag, den 07.10.2018

Mit einem Familiengottesdienst unter der Überschrift “GOTT sei DANK“ feierten wir am vergangenen Sonntag das ERNTEDANKFEST 2018.

Die drei Worte Ernte, Dank und Fest begleiteten uns dabei durch die gesamte Hl. Messe und wurden immer wieder erklärend aufgegriffen. Am Erntedankfest erinnert uns Gott daran, dass in unserem Leben das Danken und das Teilen sehr wichtig sind. So wurden DANKEN, TEILEN, HELFEN als Oberbegriffe auch gleich zu Beginn im Kyrie schon angesprochen und mit entsprechenden Schildern im liebevoll geschmückten Erntedankaltar integriert. Nun konnte jeder mit einem Blick sich immer wieder vor Augen führen, warum wir Erntedank feiern. In der Lesung und auch im Evangelium hörten wir, wie wichtig es ist, niemals zu vergessen, dass Gott uns den Reichtum der Ernte schenkt. Er gibt uns mit allem, was dazu nötig ist, die Kraft, diesen Reichtum zu erwerben. Gleichzeitig bittet er uns, nicht alles egoistisch für uns zu behalten, sondern immer wieder im Blick zu haben, wer nicht so viel hat und wem man abgeben sollte. Oftmals seien die Menschen verblendet, wenn ihre eigenen Vorräte gut gefüllt sind und vergessen dabei die Not derer, für die selbst die Grundnahrungsmittel nicht selbstverständlich sind. Im Predigtanspiel wurden noch einmal die drei Worte Ernte, Dank und Fest aufgegriffen. Laura und Tim hatten in der Schule über Erntedank gesprochen und wollten nun von der Mutter zu Hause wissen, was sich insbesondere hinter dem Wort ERNTE verbirgt. Sie erklärte den Kindern, dass das Obst gepflückt, das Getreide vom Feld geholt und die Möhren aus der Erde gebuddelt werden müssen, nachdem alles von den Menschen gesät und gepflanzt wurde. Natürlich werden hierbei auch gute Erde, Sonne und Regen benötigt. Dies alles schenkt uns Gott, damit wir zu gegebener Zeit ernten und die Sachen in den Supermärkten kaufen können. In den Fürbitten baten wir um Dankbarkeit für alles, was wir zum Leben haben dürfen, für die Menschen, die in der Landwirtschaft arbeiten und sich darum kümmern, dass die Versorgung gesichert ist und ganz besonders dafür, dass die Schöpfung auch in Zukunft gewahrt wird. Natürlich wurde der Erntedankaltar noch von Pfarrer Hünermund gesegnet, und mit schönen Liedern, die immer wieder das Danken in den Vordergrund rückten, wurde der Familiengottesdienst von der Instrumentalgruppe schwungvoll begleitet.

FAMILIENGOTTESDIENST im FESTZELT in LÜTTERZ

“Christus lädt uns alle ein. Er ist der Herr des Festes“. Mit diesen Worten begrüßte uns Pfarrer Hartel am vergangenen Sonntag im Festzelt des diesjährigen Backfestes in Lütterz. Mit dem Titel “Die leeren Krüge des Lebens füllen“ feierten wir einen Familiengottesdienst einmal außerhalb der Bimbacher Pfarrkirche. Gleich zum Kyrie wurde symbolisch dargestellt, wie unser Leben zeitweilig leer und hohl wie ein ungefüllter Krug sein kann, und wir baten Gott darum, diese leeren Lebenskrüge wieder mit seiner Liebe zu füllen.

Pfarrer Hartel ging in seiner Predigtansprache schon ein wenig auf die dann folgenden Fürbitten ein. Hier baten wir um Liebe, Glauben, Vertrauen, Mut, Hoffnung, Gerechtigkeit, Frieden, Freude, Verständnis, Hilfe und Licht. Dies seien alles Krüge, die im Laufe unseres irdischen Lebens leer werden können, und er bat uns darum, zu zu lassen, dass mit Gottes Zutun diese Krüge wieder gefüllt werden und wir damit auch genug Kraft haben, die Dinge, um die wir in den Fürbitten gebeten haben, in unseren Alltag und im Umgang mit unseren Mitmenschen wieder einfließen zu lassen.

Musikalisch wurde der Familiengottesdienst mit einem großen Aufgebot der Instrumentalgruppe sowie durch Sängerinnen unterstützt, und man hörte die schönen Lieder, die kräftig von den Gottesdienstbesuchern mitgesungen wurden, sicherlich weit ins Freie hinaus.

 

“Gottes Geist macht unser Leben leicht und schön“

FAMILIENGOTTESDIENST am Pfingstmontag



Ängste und Sorgen, Trauer und Verzweiflung, Schuld und Sünde sind einige Lasten, die uns in unserem Leben belasten. Dieser und ähnlicher Ballast kann uns das Leben schwer machen und uns somit “festhalten“.


Festgehalten wurde am vergangenen Sonntag auch ein “selbst gebastelter“ Heißluftballon an zwei Seilen, die an den beiden ersten Kirchenbänken angebunden waren. Das Wort Ballon sollte noch ganz oft in diesem Familiengottesdienst vorkommen ...



Pfingstnovene 2018 in der Unterbimbacher Marienkapelle


Herzliche Einladung zur Pfingstnovene in der Marienkapelle:

Freitag, 11. Mai 2018, 17.30 Uhr

Samstag, 12. Mai 2018, 17.00 Uhr

Sonntag, 13. Mai 2018  17.00 Uhr



Montag, 14.Mai 2018, 17.30 Uhr

Dienstag, 15. Mai 2018, 17.30 Uhr

Mittwoch, 16. Mai 2018, 17.30 Uhr

Donnerstag, 17.Mai 2018, 17.30 Uhr

Freitag, 18. Mai 2018, 17.30 Uhr






 

“IHR seid die Zeugen“



Familiengottesdienst vom 15. April 2018



 

Wir sind Gottes Melodie - Erskommunionfeier in Bimbah

13 Kommunionkinder empfingen am Weißen Sonntag das erste Mal die Kommunion

 

VERABSCHIEDUNG VON PFARRER SEBASTIAN BLÜMEL






Pfarrer Sebastian Blümel verabschiedete  sich am vergangenen Samstag während eines Gottes-dienstes in St. Laurentius Bimbach.

Viele Gläubige wollten sich von ihrem Pfarrer persönlich verabschieden.



 

Ostereierfärben und Palmsträußebasteln

Auch in diesem Jahr hat es der Jugendarbeitskreis mit vielen fleißigen Helfern ermöglicht, dass am Palmsonntagwochenende wieder Palmsträußchen und bunt gestaltete Ostereier zum Verkauf angeboten werden konnten.


 

Vorstelllungsgottesdienst der Erstkommunionkinder



Unter dem  MOTTO der Erstkommunionvorbereitung 2018 “WIR SIND GOTTES MELDOIE“ stellten sich die Erstkommunionkinder der Pfarrei St. Laurentius der Gemeinde vor.




 

Sternsinger 2018



Sternsingeraktion in Bimbach, Malkes und Lütterz










 

Frauenchor Bimbach

 

Messdienerseiten


Familiengottesdienste 2019

Termine 2019


Jugendgottesdienste  2019

Termine 2019


Kinderkirche 2019

Termine 2019